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Übungszeiten 

gültig ab 1.9.2011

 

Dienstag

Donnerstag

Samstag*

Unterstufe

19:30-20:30

19:30-20:30

10:00-11:00

Mittelstufe

19:30-20:30

19:30-20:30

10:00-11:00

Oberstufe

19:30-20:30

19:30-20:30

10:00-11:00

Trainingsschwerpunkt Mittel-/Oberstufe Kihon Kumite Kata


* Jeden letzten Samstag im  Monat steht das Waffentraining im Vordergrund

topdownTrainingsinhalte:

Das traditionelle Karatetraining trainiert, anders als eine Sportart, nahezu den gesamten Körper und ist im fortgeschrittenen Stadium ein exzellentes Selbstverteidigungssystem.

Das Techniktraining (Kihon):

Im Kihon-Training werden Abwehr- und Angriffsbewegungen für den Kampf einzeln und in Kombination trainiert. Das Kihontraining im Shojinkai-Dojo orientiert sich am O-Wasa Prinzip nach Gigo Funakoshi, welches insbesondere durch Sensei Kase weitergegeben wurde.

Das heißt, die Techniken werden so groß, schnell und stark wie möglich ausgführt. So ist gewährleistet, dass sich die, für das ursprüngliche Shotokan typische,  Form von Energie entwicklen kann (leider gehört noch ein bißchen mehr dazu), die in der praxisbezogenen Ausführung (Ko-Waza - kleiner, da der Abstand im echten Kampf kürzer ist) den Techniken eine extreme Härte verleiht..

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Das Katatraining:

Die "Kata" sind das "Herz" des Karate. Es handelt sich hierbei um traditionelle, über Jahrhunderte überlieferte Formen, in denen die einzelnen Meister die Besonderheiten ihres Stiles für kommende Generationen festhielten. In der Kata sind neben den Kampftechniken auch die traditionellen Atemübungen enthalten. Bei fortgeschrittener Übung lehren die Kata verschiedene Kampftaktiken und die Grundzüge chinesischer Medizin, denn ihre Techniken zielen auf Vitalpunkte am gegnerischen Körper und stimulieren bei richtiger Ausführung den eigenen Organismus positiv.

Im Shojinkai-Dojo erfolgt das Katatraining mit dem Focus auf folgende Kata:

Mit der Reduzierung der Anzahl der Kata (offiziell existieren im Shotokanstil ca. 30 Kata)  soll versucht werden, bei der Ausführung und speziell bei der Anwendung (Bunkai) mehr Tiefe zu erreichen. Das Bunkai orientiert sich dabei auch an den Urformen der Kata, sodass die Anwendung der Techniken meist reine Selbstverteidigung ist und weniger Jiyu-Kumite (oder Hollywood), wie dies bei moderneren Interpretaionen oft der Fall ist. Das Einbeziehen der Urformen der Kata kann von Bedeutung sein, da durch das Übersetzen der alten Formen in das O-Waza Prinzip (begonnen unter Meister Itosu und durch Gichin und Yoshitake Funakoshi vollendet), die Bewegungen sehr stark stilisiert wurden und somit die Abläufe auch "vereinfacht" wurden. So ist aus dem heutigen Bewegungsablauf oftmals die Bedeutung der Techniken nur schwer ablesbar. Dieser Umstand führte leider zu den bereits erwähnten neuen Interpretationsversuchen, deren Nutzen für den realen Kampf aber gleich Null sein dürfte. 


Das Kumitetraining:

Das Kumite ist in erster Linie die Anwendung diverser Techniken und Kombinatinen mit einem oder mehreren Partnern, was sich über verschiedene Schwierigkeitsstufen bis hin zum freien Kampf entwickelt. Das Angriffsziel wird bei diesen Übungen knapp vor den Körper verlagert, um Verletzungen zu vermeiden. Die Trefferwirkung wird dann an verschiedenen Trainingsgeräten geübt.

Das Kumitetraining folgt auch hier den alten Prinzipien. Diese gingen von folgender Überlegung aus:

Der "echte Kampf" (zur Zeit der Entstehung der Kampfkünste oft auf Leben und Tod ausgetragen) konnte so nicht trainiert werden, da zum einen natürlich die Verletzungsgefahr zu hoch war und zum anderen einzelne Aspekte schlecht trainiert und verbessert werden konnten. So wurde der "echte Kampf " in seine Bestandteile zerlegt, so dass dann die verschiedenen Aspekte (Intuition, Instinkt, Reaktionsfähigkeit,Willensstärke, gutes Auge, Timing, Schnelligkeit, Härte, Technikabfolgen, etc.) trainiert und weiterentwickelt werden konnten.

Von den überlieferten Kumiteformen werden heute oft nur noch die, mit starkem Focus auf den sportlichen Aspekt trainiert. Hierdurch ergeben sich im Hinblick auf den "echten Kampf" natürlich einige Lücken, weshalb wir versuchen das "Gesamtpaket" zu trainieren.

Aus diesem Grund gehört auch die Entwicklung von Basisfähigkeiten für diverse Kobudowaffen im  Bodenkampf selbstverständlich zum Training der Fortgeschrittenengruppe. 

2-Mann Flowdrills (Kakie, Tegumi-Futari-Geiko, Futari-Geiko) :
 
Dieses, zu mindest für viel Karatestile, lange Zeit in Vergessenheit geratene Element ist der Schlüssel um die erlernten Techniken  zu automatisieren und aus ihnen Reflexe zu machen, wobei hier mit Techniken durchaus auch Hebel, Würfe und
Techniken zur Fixierung des Gegners gemeint sind. Die Schwerpunkte der Drills gehen von "Abhärtung und Kräftigung" über die "Sensibilisierung zur Wahrnehmung des Kraftflusses im Nahkampf" bis zum "kompletten Kataablauf mit Partner".

Selbständiges ergänzendes Training:

Auch  wenn wir drei mal pro Woche trainieren, müssen wir uns auf die Inhalte konzentrieren, die wie aus dem zuvor Geschilderten erkennbar, umfachreich. sind.
Es gibt Aspekte, die jeder Übende, je nach Qualifikation, Ehrgeiz und Zeit, trainingsbegleitend eigenverantwortlich weiterentwickeln sollte, da während des gemeinsamen Trainings hierfür leider keine Zeit ist und der Bedarf sehr individuell ist. (Das selbständige Training darf auch gerne ersatzweise für verpasste gemeinsame Trainingseinheiten erfolgen)  

Hierzu gehören:

Sollte sich aus Zeitgründen prinzipiell die Entweder/- Oderfrage stellen,  sollten die Priortäten in der oben gewählten Reihenfolge gesetzt werden. Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, sollte eher nach Lust und Laune seine Einheiten gestalten, denn die "Kür" (Inhalte, die man mit Freude angeht) ist immer effektiver als die "Pflicht".

Hier noch ein paar Tips zu den einzelnen Themen:

Stretching:: Das Stretching gilt der Verbesserung der allgemeinen Verfassung und sollte ganzheitlich betrieben werden. Wer Schwerpunkte für das Karate setzen will,  sollte dies im Schulter- und Hüftbereich tun. Gerade bei letzterem gilt die Aufmerksamkeit dem Hüftbeuger, denn dieser neigt durch das viele Sitzen im Alltag dazu sich zu verkürzen, was wiederum zu Fehlhaltungen der Lendenwirbelsäule führt. Dem sollte man schon allgemein entgegenwirken aber auch speziell bei Zunkutsu-Dachi macht sich dann ein deutliches Hohlkreuz bemerkbar und hindert an der korrekten Ausführung der Techniken.

Krafttraining: Hier gibt es ein breites Spektrum an Übungen und in Abhängiglkeit von der Fitness das Übenden sind diverse Schwerpunkte zu setzen und andere Dinge zu beachten. Ich werde mich bemühen, an dieser Stelle kurzfristig die wichtigsten und effektivsten Übungen als Download zur Verfügung zu stellen. Zum Anfang dies:
Die gesamten Rumpfmuskulatur sollte regelmäßig gekräftigt werden. Tägliche Liegestütze können auch nicht schaden (am Anfang zur Eingewöhnung genügen  wenige in der Kniestützposition. (enge Handposition wählen)

Makiwaratraining: Wer das Karatetraining mit der Absicht betreibt, für den Ernstfall gerüstet zu sein, darf auch die Abhärtung der Extremitäten (speziell Faust, Handkante und Ellenbogen)  nicht vernachlässigen. Dabei gilt die goldene Regel: Lieber viele Techniken mit leichtem bis mittlerem Kontakt als zu harte Techniken. Von den auf dem Markt erhältlichen Trainingsgeräten sind die klassischen, freihstehenden Makiwara zu empfehlen. Für welches Modell man sich entscheidet, hängt natürlich auch von der Wohnsituation ab, denn die freistehenden Modelle müssen mit Ankerdübeln im Boden befestigt werden, was nicht überall möglich sein dürfte.
Als absolutes Minimum für die Abhärtung sollte man sich angewöhnen, sich bei Liegestützen und Gymnastik auf der Faust, statt der Hand abzustützen.

Ausdauertraining: Wie auch das Stretching, dient auch das Ausdauertraining der Verbesserung der allgemeinen Konstitution. Wenn man Effektivität einmal mit Belastung pro Zeiteinheit definieren will, ist das Joggen wohl die effektivste Form des Ausdauertrainings. Allerdings ist es wegen der hohen Spitzenbelastung für die Gelenke nicht für jeden geeignet. Schwimmen (!), Walken und Radfahren sind in jedem Fall gute Alternativen und bieten Abwechslung.

Traditionelles Karatetraining kann grundsätzlich jeder, unabhängig von Alter und Geschlecht, betreiben, denn es geht um den Weg und die Entwicklung des Übenden innerhalb seiner Möglichkeiten.

Wie der Name "Shojin" schon sagt, ist Hingabe und Freude an der Sache das Wichtigste, was man zum Karatetraining braucht ...



topTrainingsort:

Ortsbeschreibung:

Turnhalle des Turnvereins 1885 Lorsbach im Taunus e.V. ,
Bornstraße 77, 65719 Lorsbach

 

www.tvlorsbach.de

 

 


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